Helfen dir Kreatin und Ribose beim Muskelaufbau?

Top 5 Proteinshakes im Test
Top 5 Proteinshakes im Test

Es klingt fast zu schön um wahr zu sein: Schneller Muskelaufbau, schnellere Regeneration, bessere Proteinsynthese..

Das alles mit der richtigen Einnahme von Kreatin und Ribose – Was will man als Sportler mehr?

Wie wirkt Kreatin?

Im Grunde hat Kreatin 3 große Vorteile und einige Nachteile, welche aber stark Individuell sind. Ich liste erstmal die Vor und Nachteile auf und gehe etwas weiter unten dann etwas mehr auf die Jeweiligen Punkte ein.

Die großen Vorteile von Kreatin sind:

  1. Es kommt zu Wassereinlagerungen im Muskel, damit sieht der Muskel pralle und voller aus, jedoch verschwindet das Wasser wieder nach der Kur.
  2. Du hast mehr Leistung im Training und kannst deinen Muskel besser Reizen.
  3. Deine Proteinsynthese wird verbessert

Die Nachteile von Kreatin können aber schwerwiegend sein:

  1. Wenn du nicht genug trinkst KANN es zu Leber- oder Nierenschäden kommen
  2. Gelegentlich kann es zu Nebenwirkungen wie Magenproblemen, Magenkrämpfe und Durchfall kommen

Allerdings ist zu Beachten:

Die Nebenwirkungen sind stark von der Qualität des Kreatins abhängig.

Einfaches Kreatin Monohydrat ist nur schwer löslich, das heisst, dass nur ein kleiner Teil des Kreatins wirklich in den Zellen landet.

Dein Ziel sollte also sein, dass ein möglichst großer Teil vom Kreatin auch im Wasser aufgelöst wird und somit auch von deinem Körper genutzt werden kann.

Kreatin von MyProtein
Kreatin von MyProtein
Mein Tipp: Versuchs mal mit PH-neutralem Kreatin oder auch Kre Alkalin

Das Kreatin von MyProtein hat zum Beispiel folgende Vorteile:

  • Kreatin mit optimalem pH-Wert
  • Keine Aufladephase erforderlich
  • Hebt den ATP-Wert

Das D Ribose von MyProtein kannst du dir auch mal ansehen, es wirkt in Synergie mit Kreatin und potenziert die Wirkung, du hast:

  • Mehr Energie
  • Mehr Ausdauer
  • Erhöht die ATP-Produktion

Dieses Kreatin wird dir dabei helfen schneller Muskelmasse aufzubauen und auch die Muskelregeneration zu verbessern.

Mit PH-neutralem Kreatin reichen auch kleinere Mengen um den gleichen Effekt zu erzielen und Nebenwirkungen wie Übelkeit und Magenkrämpfe etc. treten seltener auf.

Meine Produktempfehlung:

In Ergänzung für eine bessere Wirkung, kannst du dir auch D Ribose ansehen.

Kommen wir nun zur etwas detaillierten wirkweise von Kreatin:

Kreatin führt zu einem runderen und massiger aussehen

Kreatin führt dazu, dass dein Muskel mehr Wasser zieht und die Muskelzelle dadurch größer wird. Je mehr Wasser gezogen wird, desto mehr drückt das Wasser gegen die Zellmembranen und das ganze führt dann dazu, dass die Muskelzelle größer wird.

Also hat das den Effekt, dass dein Körper Muskulöser aussieht, allerdings auch nur während der Kreatinkur.

Bessere Leistung im Training mit Kreatin und Ribose

Achtung: Hier wird es etwas wissenschaftlich!

Gehen wir mal vom optischen Faktor weg: Um zu arbeiten benötigen deine Muskeln Energie. Diese kommt, gerade beim Krafttraining aus den sogenannten ATP-Speicher.

ATP steht dabei für Adenosintriphosphat, dieser Wikipedia Artikel kann dir dazu mehr erzählen.

Leider sind die ATP-Speicher deiner Muskeln nicht sonderlich groß und da ist es nicht verwunderlich, dass sie recht schnell leer sind.

Doch gerade als Sportler will man natürlich immer besser werden, weiter kommen und neue Ziele erreichen. Je länger der Muskel durchhält umso höher ist auch der Muskelreiz.

Den Muskelreiz brauchst du um das Muskelwachstum beschleunigen.

Kreatin nur in Verbindung mit viel Wasser
Kreatin nur in Verbindung mit viel Wasser

Der Erfolg beim Training hängt also davon ab, wie schnell das ATP bereitgestellt wird und vor allem auch wie groß die Reserven sind.

An dieser Stelle kommen Kreatin und Ribose ins Spiel.

Das  ATP Molekül besteht aus dem Ribose Zucker, einem Adeninrest und drei Phosphaten.

Bei der Muskelkontraktion wird das Kreatinphosphat benötigt, um das  entstandene ADP (Adenosindiphosphat) in ATP zurück zu wandeln.

Je mehr Kreatin und Ribose deine Zellen enthalten, desto schneller kann das ATP hergestellt und für die Muskelkontraktion bereitgestellt werden, das führt dann dazu, dass du mehr Wiederholungen schaffst und so deine Muskeln besser reizt.

Das Training wird automatisch härter und erfolgreicher. Gleichzeitig erholst du dich deutlich schneller in den Satzpausen.

Wenn in deinem Körper also nicht ausreichend Kreatin und Ribose vorhanden sind, muss dein Körper auf Energie in Form von Glykolyse zurückgreifen. Das dauert nicht nur länger, sondern das Nebenprodukt dieser Synthese ist auch Milchsäure, welche unter anderem zu Muskelkater führt.

Du kannst also mit Kreatin und Ribose das optimale aus jeder Muskelzelle herausholen!

Regt Kreatin die Proteinsynthese an?

Ein weiterer Punkt ist die Proteinsynthese, denn in deinem Körper herscht ein ständiger Kampf zwischen Muskelproteinaufbau (Anabolismus) und Muskelproteinabbau (Katabolismus).

Wenn du ein Überschuss an Protein hast, kannst du Muskeln aufbauen, bei einem Defizit ist das Gegenteil der Fall.

Laut Studien soll Kreatin dabei helfen, die Proteinsynthese positiv zu beeinflussen und damit den Muskelaufbau erleichtern.

Kreatin hilft dir bei der Proteinsynthese
Kreatin hilft dir bei der Proteinsynthese

Wann solltest du Kreatin und Ribose nehmen?

Etwas eine halbe Stunde vor dem Training und direkt nach dem Training ist der wohl beste Zeitpunkt zur Einnahme.

Vor dem Training, damit die ATP-Reserven gefüllt sind und nach dem Training um den Tiefstand um die Reserven wieder zu erneuen.

So wirst du die volle Kraft deiner Muskeln ausschöpfen und den Muskelaufbau beschleunigen können.

Noch Fragen?

Hast du Fragen zum Thema? Hat dir der Artikel gefallen? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

Bleibt Fit, euer Marcus!

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Marcus Graf

Geschrieben von Marcus Graf

Ich weiß aus eigener Erfahung, dass Fitness nicht immer leicht ist. Auf Athl3tics will ich dir deshalb helfen deine Fitnessziele zu Erreichen. Hier gibts Ernährungspläne, Trainingspläne und jede Menge Fitness Tipps.

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