Immerwieder höre ich Privat oder auch in diversen Foren Vorurteile zu Proteinshakes.

Meist ist von Nierenprobleme die rede, oder davon, dass dort pure Chemie enthalten ist und sie nicht förderlich für die Gesundheit sind.

Deshalb räume ich heute mal auf mit den Mythen rund ums Thema Proteinshakes.

Proteine sind genau so wichtig wie Wasser

Wasser ist wichtig! In dem Punkt sind sich alle einig.

ABER: Wusstest du, dass dein Körper zu großen Teilen aus Proteinen besteht? Nicht nur deine Muskeln, sondern auch deine Haut, Haare und sogar deine Fingernägel bestehen zum großen Teil aus Proteinen.

Zudem regeneriert sich dein Körper, nicht nur nach dem Muskelaufbau, ständig selbst und tauscht defekte Zellen aus.

Was benötigt dein Körper dafür? Richtig: Proteine!

Mit jedem Sport zerstörst du deine Muskeln, mal mehr, mal weniger. Da ist es nicht verwunderlich, dass man besonders beim Kraftsport einen erhörten Proteinbedarf hat.

Wenn du also Muskelaufbau betreiben willst empfehle ich dir 2 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich.

Solltest du dich zur Zeit in einer Diät befinden, solltest du sogar noch mehr Proteine zu dir nehmen.

Meine Proteinshakes Empfehlung ist übrigens das Scitec Nutrition Whey Protein.

Allerdings sind auch in vielen Lebensmitteln viele Proteine enthalten, wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Eier und auch Hülsenfrüchte. Wenn du aber nicht 2 Kilo fleisch am Tag essen möchtest kommen Proteinshakes meist sehr gelegen.

Woraus bestehen Proteinshakes?

Woraus besteht Proteinshakes?
Proteinshakes lassen sich auch mit Obst verfeiern

Proteinshakes gibt es in vielen Arten und Varianten, einige sind Beispielsweise das bekannte Whey Protein, aber auch Beef oder Reisproteine und noch viele mehr gibt es.

Du hörst wahrscheinlich schon am Namen, dass hier natürliche Lebensmittel zum Einsatz kommen. Beim Whey Protein sind das Milch und Molke, diese werden gefiltert und von Kohlenhydraten und Fett gefiltert.

Übrig bleiben dann Molkenprotein (Whey) oder ein Milcheiweiß (Casein), beim Beef- oder Reisprotein wird im übrigen das gleiche Verfahren angewendet.

Interessant: Auch der Milchzucker (Laktose) wird fast vollständig entfernt, also solltest du eine Laktoseintoleranz haben, musst du dir bei Proteinshakes keine Gedanken machen.

Nach der Filterung ist der Geschmack meist nicht mehr so sonderlich gut und hier gibt es ja von Kokus bis Banane fast alles, was das Herz begehrt. Diese Geschmäcker werden meist Synthetisch hergestellt. Prozentual gesehen ist der Anteil allerdings sehr gering.

Natürliches Protein:

  • Falls du auf der Suche nach einem Natürlichen Protein bist, kann ich dir das Reisprotein von SunWarrior empfehlen – Der Geschmack und auch alles andere sind rein natürlich.
  • Das ganze gibt es auch als Whey Protein von Now Foods – auch hier ist alles rein Natürlich.

Du kannst deinen Eiweißbedarf auch ohne Hilfsmittel decken, ABER: Ein Proteinshake aus 30g Proteinpulver und 300 ml Flüssigkeit hat den Proteingehalt von 100 g Fleisch und ist dabei auch noch ein ganzes stück günstiger!

Dazu kommt, dass Proteinshakes wenig Kalorien enthalten und dir dabei helfen, weniger Kohlenhydrate und Fette zu dir zu nehmen.

Wenn du mal wieder eine heißhunger Attacke bekommst, gibt es zudem verdammt gute Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Snickers oder Cookies.

Proteinshakes schlecht für die Nieren?

Kommen wir zum Mythos der Nierenbelastung. Zu diesem Thema gibt es einige Studien, welche belegen, dass ein erhöhter Proteinkonsum sogar einen positiven Effekt auf die Nieren hat. So werden zum Beispiel die Filterfunktion der Nieren verbessert.

Solltest du allerdings an einer Nierenerkrankung leiden, sieht die Sache etwas anders aus. Hier solltest du auf jeden Fall deinen Arzt befragen.

Das ist jetzt aber kein Freifahrtsschein: Mehr als 4 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht sollten es nicht sein. Mehr kann dein Körper auch gar nicht aufnehmen.

Woran erkennt man gute Proteinshakes?

Hier kommt die biologische Wertigkeit ins Spiel. Die Biologische Wertigkeit sagt aus, wieviel Prozent der Nahrung in körpereigenes Eiweiß umgewandelt werden kann.

Ich empfehle dir deshalb nicht zu günstigen Produkten aus dem Supermarkt zu greifen, sondern ich habe hier meine Top 5 Proteinshakes im Test zusammengefasst.

Zusammenfassung

Generell gilt: Du kannst auch gut auf Proteinshakes verzichten, allerdings sind Sie ein Sinnvoller helfen für Sportler und zudem ein ganzes Stück günstiger als Fleisch.

Wenn ich dich trotzdem noch nicht von Proteinshakes  überzeugen konnte, solltest du dir einmal Magerquark ansehen.

Im Artikel Die 5 Top Supplemente zum Muskelaufbau gibt es zudem noch einige andere Supplements, welche dir beim Sport und Muskelaufbau helfen.

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Hi, ich bin Lyn, 34 und Ernährungsberaterin aus Schweden.

1 Kommentar

  1. Hallo Lyn zunächst muss ich sagen der Artikel ist sehr ansprechend geschrieben ist.
    Ich könnte mir vorstellen das man den Artikel ergänzen könnte – beispielsweise um die positiven Wirkungen von Whey Protein auf den Organismus (Stärkung des Immunsystems (speziell bei Asthma), Senkt die Blutfettwerte und verbessert die Regeneration = Schutz vor Übertraining).
    Ein großer Nachteil der jeweiligen Herstellungsverfahren ist leider das neben der Laktose und dem Fett auch die Immunoglobuline entfernt werden (Ionenaustauschverfahren) … die größeren Hersteller stehen jedoch alle auf das Cross-Flow-Microfiltration da sind sämtliche Antibakteriellen Schutzeinheiten (Immunsystem stärkende Globuline) enthalten.
    Bin gespannt wie das Reisprotein schmeckt, Danke für den Tipp.
    Liebe Grüße Andreas

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