Was ist nach einem Asthmaanfall zu tun?

Während eines Asthmaanfalls oder einer Exazerbation verengen sich deine Atemwege, wodurch es schwieriger wird, zu atmen und genügend Sauerstoff in deine Lungen zu bekommen. Du kannst auch Symptome wie Brustschmerzen, Husten und Keuchen haben. Deine Atemwege können sich so stark entzünden, dass du dringend in einem Krankenhaus behandelt werden musst.

Ein Asthmaanfall kann eine beängstigende Erfahrung sein. Es kann Tage – oder sogar Wochen – dauern, bis du dich vollständig erholt hast.

Wenn du schon einmal einen Anfall hattest, kann der Gedanke an einen weiteren Anfall beängstigend sein. Wenn du dir nach einem Asthmaanfall etwas Zeit für dich nimmst, kannst du dich besser erholen – und möglicherweise dein Risiko für einen weiteren Anfall senken.

1. Einem weiteren Anfall vorbeugen

Wenn du das Notfallstadium überwunden hast, kannst du daran denken, wieder gesund zu werden. Das Wichtigste ist, dass du deine Medikamente genau so nimmst, wie dein Arzt sie dir verschrieben hat, um einen weiteren Anfall zu verhindern.

Wenn schwere Asthmaanfälle bei dir zur Gewohnheit werden, solltest du deinen Arzt aufsuchen, um deinen Behandlungsplan zu überdenken. Möglicherweise musst du die Dosis deines aktuellen Medikaments erhöhen oder ein neues Medikament einnehmen, um zukünftige Anfälle zu verhindern.

Sobald du deinen Behandlungsplan angepasst hast, halte dich daran. Informiere deinen Arzt oder deine Ärztin, wenn du neue oder sich verschlimmernde Symptome bemerkst.

2. Gönne dir viel Ruhe

Ein schwerer Asthmaanfall kann sehr ernst sein. Danach brauchst du Zeit, um dich auszuruhen und zu erholen.

Bleib zu Hause und erhole dich ein paar Tage lang. Geh erst wieder zur Arbeit, wenn du dich dazu in der Lage fühlst – und wenn dein Arzt sagt, dass du bereit bist.

Schiebe Hausarbeiten und andere Verpflichtungen auf die lange Bank. Bitte Freunde und Verwandte, dir beim Einkaufen, Kochen und Putzen zu helfen, bis du dich bereit fühlst, wieder in deinen Alltag einzusteigen.

3. Schlaf gut

Asthma stört den Schlaf; ein Asthmaanfall kann deinen Schlafrhythmus aus dem Gleichgewicht bringen. Es ist schwer, sich auszuruhen, wenn du pfeifend und hustend bist.

Die Verwendung deines Inhalators kann helfen, die Symptome zu verhindern, aber Asthmamedikamente können dich auch wach halten. Wenn deine Asthmamedikamente deinen Schlaf beeinträchtigen, frag deinen Arzt, ob du sie früher am Tag einnehmen kannst.

Auch Allergieauslöser in deinem Schlafzimmer können Symptome auslösen. Wasche dein Bettzeug in heißem Wasser und sauge häufig Staub, um Staubmilben loszuwerden. Halte Haustiere aus deinem Schlafzimmer fern oder lass sie zumindest in ihrem eigenen Bett schlafen.

4. Übe Atemübungen

Neben der Einnahme der Medikamente, die dir dein Arzt verschrieben hat, kann dir die Durchführung bestimmter Atemübungen helfen, leichter zu atmen und besser fühlen. Ein paar Techniken, die du ausprobieren kannst, sind:

  • Zwerchfellatmung. Bei dieser Technik atmest du aus deinem Zwerchfell, anstatt aus dem
    aus deiner Brust. Wenn du es richtig machst, sollte sich dein Bauch nach außen bewegen
    beim Atmen herauskommen, aber nicht dein Brustkorb. Das hilft, deine Atmung zu verlangsamen und
    reduziert den Sauerstoffbedarf deines Körpers.
  • Nasenatmung. Die Atmung durch die Nase statt durch den Mund sorgt für mehr Wärme
    und die Luftfeuchtigkeit, was Asthmasymptome verringern kann.
  • Atmen mit geschürzten Lippen. Diese Technik hilft, Kurzatmigkeit zu lindern. Du
    atmest mit offenem Mund langsam durch die Nase ein und dann aus
    durch die zusammengepressten Lippen aus, als ob du pfeifen würdest.
  • Buteyko-Atmung. Diese Technik nutzt eine Reihe von Übungen, um dir beizubringen, wie du
    langsamer und tiefer zu atmen.

Frag deinen Arzt, welche Atemübungen für dich geeignet sind und wie du sie richtig ausführst.

5. Essen, um Entzündungen zu bekämpfen

Keine bestimmte Diät kann Asthmasymptome verhindern, aber der Verzehr gesunder Lebensmittel kann dir helfen, dich insgesamt besser zu fühlen. Wenn du übergewichtig bist, kannst du ein paar Kilos abnehmen, damit sich deine Lunge besser ausdehnen kann.

Nimm außerdem mehr Omega-3-Fettsäuren zu dir, die in Kaltwasserfischen wie Lachs und Thunfisch, aber auch in Nüssen und Samen enthalten sind. Es gibt einige Beweise dass diese Lebensmittel helfen können, Asthmasymptome zu verringern.

Wenn du empfindlich oder allergisch auf bestimmte Lebensmittel reagierst, solltest du sie meiden. Allergische Reaktionen auf Lebensmittel können Asthmasymptome auslösen.

6. Praktiziere Yoga

Bewegung ist eine gute Möglichkeit, deine Lunge zu stärken und deine Asthmasymptome zu kontrollieren. Außerdem kann die langsame Atmung, die du beim Yoga praktizierst helfen, deine deine Asthmasymptome und deine Lungenfunktion zu verbessern.

7. Unterstützung erhalten

Ein schwerer Asthmaanfall kann sehr beunruhigend sein. Auch wenn sich deine Lunge schnell erholt, kann dein emotionaler Zustand labil bleiben. Wenn du dich traurig oder ängstlich fühlst, solltest du einen Psychologen oder Therapeuten aufsuchen. Oder schließe dich einer Selbsthilfegruppe für Menschen an, die mit schwerem Asthma leben.

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